Kaliumhydroxid zur Seifenherstellung

Formel: KOH
Molmasse: 56,11 g/mol
Aussehen: Weißer Feststoff
Löslichkeit: Sehr gut wasserlöslich, erzeugt beim Auflösen viel Wärme
pH-Wert: Erzeugt beim Mischen mit Wasser eine stark alkalische (basische) Lösung
Die Seifenherstellung ist ein faszinierender Prozess, der seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt praktiziert wird. Wenn Sie neu in diesem Handwerk sind, ist es am wichtigsten, die Rolle der Lauge bei der Seifenherstellung zu verstehen. Lauge ist eine ätzende Substanz, die für die Verseifung notwendig ist. Dabei handelt es sich um die chemische Reaktion, die Öle und Fette in Seife umwandelt.
Es gibt zwei Arten von Laugen, die bei der Seifenherstellung verwendet werden können: Natriumhydroxid (NaOH) und Kaliumhydroxid (KOH). Während NaOH zur Herstellung fester Seifenstücke verwendet wird, wird KOH zur Herstellung von Flüssigseife, cremiger Seife und anderen Körperpflegeprodukten verwendet.
Was ist Kaliumhydroxid?
Kaliumhydroxid (KOH) ist ein weißer, geruchloser Feststoff, der auch als Kalilauge bekannt ist. Es handelt sich um eine stark alkalische Substanz, die gut wasserlöslich ist und daher bei der Seifenherstellung sehr einfach zu verarbeiten ist.
KOH wird durch Auflösen von Kaliumcarbonat in Wasser und anschließende Zugabe von Calciumhydroxid (auch als gelöschter Kalk bekannt) hergestellt. Die Mischung wird dann filtriert und eingedampft, um reine Kaliumhydroxidkristalle zu ergeben.
Warum Kaliumhydroxid bei der Seifenherstellung verwenden?
KOH wird bei der Seifenherstellung verwendet, da es einen höheren pH-Wert als NaOH hat. Das bedeutet, dass es stärker alkalisch mit Ölen und Fetten reagiert, wodurch eine flüssigere, cremigere Seife entsteht, die sich perfekt für Körperpflegeprodukte eignet.
Wenn KOH mit Ölen und Fetten kombiniert wird, löst es die chemischen Bindungen in diesen Molekülen auf. Das Ergebnis sind Seife und Glycerin, beides wertvolle Nebenprodukte des Verseifungsprozesses. Während NaOH auch Seife und Glycerin erzeugen kann, ist das Endergebnis eine harte, feste Seife, die besser für Stückseife geeignet ist.
Verwendung von Kaliumhydroxid bei der Seifenherstellung
Wenn Sie neu in der Seifenherstellung sind, ist es wichtig, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstehen, die bei der Arbeit mit Lauge zu beachten sind. Tragen Sie beim Umgang mit KOH unbedingt Schutzhandschuhe, ein langärmeliges Hemd und einen Augenschutz.
Bei der Herstellung von Flüssigseife oder anderen Körperpflegeprodukten hängt die benötigte KOH-Menge vom verwendeten Rezept ab. Im Allgemeinen benötigen Sie etwa 0,3 Unzen KOH für jede Unze Öl, die im Rezept verwendet wird.
Um KOH bei der Seifenherstellung zu verwenden, lösen Sie es zunächst in Wasser auf. Sobald es sich aufgelöst hat, geben Sie es langsam und unter ständigem Rühren zu den von Ihnen verwendeten Ölen und Fetten hinzu. Erhitzen Sie die Mischung vorsichtig, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
| Artikel | Index |
| KOH | 90 % min. |
| K2KO3 | 0,5 % max. |
| Cl- | 0.005 % max. |
| Fe | 0.0002 % max. |
| ALSO42- | 0.002 % max. |
| Nitrat oder Nitrit (als N) | 0.0005 % max. |
| N / A | 0,5 % max. |
| PO43- | 0.002 % max. |
| SiO3 | 0.01 % max. |
| Al | 0.001 % max. |
| Ca | 0.002 % max. |
| Ni | 0.0005 % max. |
| Schwermetall (als Pb) | 0.001 % max. |
Verpackung: 25 kg Neutralsack, Sammelbeutel oder IBC-Fass.

Lagerort:
Trockene Umgebung: Bewahren Sie es an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort auf, um die Aufnahme von Feuchtigkeit zu verhindern.
Weg von Säuren: KOH sollte fern von Säuren gelagert werden, da es mit sauren Substanzen heftig reagieren kann.
Temperatur: Bei Raumtemperatur lagern und extreme Hitze vermeiden, da dies die Wahrscheinlichkeit von Reaktionen erhöhen kann.
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